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Samstag, 15. November 2014

Expressway from Fall to Winter - WHY???

Mit den zusätzlichen Stunden, die ich jetzt auch am Nachmittag in der Schule verbringe, komme ich blogtechnisch ganz offensichtlich zu nichts mehr. Sorry! Aber immerhin habe ich neulich schon einmal Fotos von meinem Klassenzimmer gemacht, vielleicht wird da ja in nächster Zukunft mal ein Posting draus.


Eine Woche nach Deutschland haben wir auch hier in Minnesota die Sommerzeit beendet, die hier Daylight's Saving Time heißt. Ich mag es, morgens im Hellen aufzustehen, aber die frühe Dunkelheit ... Bäh! Kein Wunder, dass man sich hier in Minnesota zum Feierabend gleich "Good night!" wünscht.

Der Herbst hatte uns wirklich verwöhnt in diesem Jahr, vor allem der Oktober war sprichwörtlich golden. Kaum Regen, herrlich buntes Blattlaub (vor allem roter Ahorn!) - mein inneres Kind freute sich. Ist das in Deutschland auch immer so schön anzusehen? Nach unserem nunmehr dritten Herbst in den Staaten erinnere ich mich kaum ...

Aber seht selbst ... Die folgenden Aufnahmen stammen vom 19. Oktober.

im Hintergrund Downtown Rochester
a typical residential neighborhood

Halloween haben wir uns im Wesentlichen gespart, es klingelte auch niemand, da wir kein eigenes Haus haben. Einzige Ausnahme für mich (und Kiki) war "Halloween Zumba" - ein Angebot meines Fitnessstudios (DAHLC). Es bestand zwar keine Kostümpflicht, aber die meisten Mädels (und unser Quotenmann im Zaubererkostüm) hatten sich doch mindestens ein wenig verkleidet. Batman, Cowgirl, Schwimmerin, Minnie Maus, 80er Jahre Girl, Zombie, "slutty Bavarian girl" (ich glaube, es sollte ein Dirndl sein, aber viel Stoff war da nicht bei) - größtenteils aber tanztauglich. Auch wenn wir dachten, so anstrengend wird es wohl nicht werden ... es war kein Kindergeburtstag!


In diesem Sinne - ein herzliches Hallo von Herbsthexe und Bloody Mary!



Ab Halloween wurden die Nächte frostig. Keine Überraschung, wir sind schließlich in Minnesota. Aber dann sahen wir vor einer Woche die Wettervorhersage für die nächsten sieben Tage ...

... Und die war leider auch noch korrekt! Die Temperaturen sind 10-15 Grad Celsius unter dem langjährigen Mittel und seit der Nacht von Montag auf Dienstag liegt Schnee. *gnah*

Heute kam auch noch mehr dazu ... Aufnahmen vom 15. November ...

quite a change ...

Die schwarzen Punkte sind Canadian Geese ...
Der Wetterbericht nennt das "gefühlter Januar". Mir hingegen ist erst einmal ganz weihnachtlich zumute, es sind ideale Bedingungen für "White Christmas", auch wenn der Kalender nicht stimmt. Denn es steht erst einmal noch das lange Thanksgiving-Wochenende an, das nahtlos in den ersten Advent übergehen wird. Ich werde erst dann die Weihnachtsbäckerei anschmeißen - heute nachmittag gab es erst einmal Scones (Rezept folgt) ... *mjam* Außerdem sind wir voll im Suppen- und Eintopffieber - was sonst passt bei diesem Wetter auch besser. Genug vom Essen geschwafelt, gleich sind wir zum Abendessen bei Kiki und Christos eingeladen.


Und während wir hier so vor uns hinfrösteln, wundern sich Eltern und Schwiegereltern in Deutschland über Frühlingserscheinungen im November.

Beim nächsten Mal wird es wieder konstruktiver, aber ich wollte nur mal ningeln und Mitleid heischen ... Ich mag den Winter hier ja - aber er ist zu früh!

Montag, 31. März 2014

March Madness ...



Von rekordverdächtigen Minustemperaturen am Anfang des Monats bis hin zu endlich-mal-wieder-über 10°C gestern und heute. Das war der März. Und der ging irgendwie im Zeitraffer an mir vorbei.

Anfang März ...Und ja, das sind Picknicktische im Stil von Bierzeltgarnituren.

Fragt mich nicht, wo der Monat geblieben ist. Ich weiß es nicht! Die Tage werden endlich wieder länger (wir hatten aber auch schon drei Wochen vor Deutschland auf Sommerzeit bzw. daylight saving time umgestellt), die Sonne hat mehr Kraft und der Schnee ist nahezu komplett geschmolzen.


Schon seit Freitag habe ich Frühjahrsferien, die noch die ganze Woche andauern. Der katholischen Schule sei Dank, haben wir zusätzlich noch ein langes Osterwochenende von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag frei (und Alex und ich machen einen Tapetenwechsel – wer unser Ziel errät, bekommt eine Postkarte von dort!). Normalerweise liegt spring break immer direkt vor oder nach Ostern, da es dieses Jahr aber erst so spät gefeiert wird, gibt es netterweise noch zwei extra Tage frei. Nächstes Jahr wird das wieder anders aussehen.



Gleich in der ersten Schulwoche nach Ostern (am Donnerstag) habe ich observation (Hospitation) durch meine Direktorin. Ref-Flashback für mich – ein Unterrichtsbesuch! Mit Vorbereitung und Reflektion. Eine reine Formalie, die meine Siebte und ich schon schaukeln werden. Denn den Termin zur Unterzeichnung des Anschlussvertrages habe ich auch schon im Kalender.



Und was hat mich noch den ganzen Monat beschäftigt? Mein Fitnessprogramm!

Ich habe mich beim Dan Abraham Healthy Living Center (dem Fitnesscenter von und für Mayo) in einem Abnehmprogramm angemeldet. Insgesamt sind wir 12 Leute, alle in meiner Gewichtsklasse (nach BMI) und rackern uns redlich ab, überflüssige Pfunde loszuwerden. Gelebt wird nach der „Mayo Clinic Diet“, was eher ein Ernährungs- als ein Abnehmprogramm ist: Gesund, ausgewogen und aktiv leben. "Everything in moderation!" Außer Sport/Aktivität, davon darf es gerne ein bisschen mehr sein ...

Dan Abraham Healthy Living Center (DAHLC) - Ansicht von Nordwesten, der Ausbau nach oben ist gerade frisch abgeschlossen.

Die ersten Runden (im Studio gibt es eine ~160m Tartanbahnrunde) habe ich noch verflucht, mittlerweile kommt mir die Strecke kürzer vor … Wobei ich immer noch das Fahrrad (notfalls auch das stationäre – die haben alle ein Programm, das Landschaft simuliert, aufgenommen in verschiedenen Regionen Frankreichs) vorziehe und mich schon darauf freue, bald wieder durch die erwachende Natur zu radeln – zurzeit sind noch zu viele Pfützen und/oder Schneereste im Weg. Der Frühling kommt, auch wenn es noch (immer) nicht grünt. Aber das weiße Zeug ist so gut wie weg. Und kommt hoffentlich nicht noch einmal in Massen wieder ...

Silver Lake - vor vier Tagen noch ein bisschen gefroren, aber das ist seit gestern (bei 15°C) auch Geschichte




Ich verspreche noch ein ausführlicheres Update während dieser meiner Ferientage … Dieses hier ist nur der Lückenfüller um wenigstens ein Posting im März zu haben!

Freitag, 21. Februar 2014

The quiet after the storm

Sorry, dass ich schon wieder nur über das Wetter poste ... Aber ich habe deshalb zwei Tage (außerplanmäßig) schulfrei und hoffe inständig, dass die nicht am Schuljahresende drangehängt werden.

Das Wetterphänomen, welches dies schafft, heißt Blizzard! Zuerst kam der Schnee (gestern am frühen Nachmittag, etwas verspätet - es hätte also durchaus noch Schule mit "early release" sein können), dann gegen Abend der Sturm (Windgeschwindigkeit bis zu 80km/h). Über der Prärie blies es also mächtig, etliche Highways waren gesperrt, darunter auch ein Stück der Interstate I-35. 



Der Schneefall beginnt langsam ... Noch wird am Dach gewerkelt ...
Noch fällt er, der Schnee - aber kaum Wind.

Was der Wetterbericht nicht explizit erwähnte: Mit dem Wind kam über Nacht auch die Kälte...

Am späteren Morgen heute wollte Alex dann auf Arbeit - und lieber fahren als laufen. Er war schon gegangen, kam aber noch einmal wieder hoch, weil "es ein Foto wert sei".

Ein eingeschneites Auto, wie langweilig ...


Langweilig? Tja, nicht ganz. Bis zur Fahrtüchtigkeit sollte noch etwa eine halbe Stunde vergehen. Denn der fluffige Schnee, der am Vorabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gefallen war, war vereist ...



 Und daher besonders hartnäckig. (Man beachte die Antenne!)

Daher musste also das richtig große Werkzeug ran ...


 Ja, das ist die Schneeschaufel, die sonst die Wege um unser Apartmentgebäude freihält. Und Alex hatte sein tägliches Workout, denn sein Kreislauf kam richtig in Schwung. Ein anderes Pärchen, das auch gerade seine Autos freischaufelte, half dann auch noch mit ...


... so dass etwa eine halbe Stunde später das Auto wieder fahrtüchtig und aus der Parklücke heraus angeschoben war. Yeah!




"War das unser erster Blizzard?" fragte Alex.
"Der erste in diesem Winter. Der erste, der nicht über Nacht kam. Der erste, bei dem unser Auto draußen stand. Der erste, nach dem die Temperaturen in den Keller fielen." antwortete ich.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Merry (belated) Christmas, everyone!

Ich habe keine Ahnung, wo der Dezember geblieben ist - die Wochen seit Thanksgiving sind gerast!

Oder um es mit dem (diesmal nicht verwackelten) Tannenbaum am Plummer Building zu sagen: Merry Christmas, everyone! 



Alex und ich waren ja so (wirtschaftlich) unvernünftig, über die Feiertage nach Deutschland zu fliegen. Auch in Sachen Weihnachtswetter haben wir keinen guten Tausch gemacht: Am 23. Dezember (unserem Abflugtag) hatten wir in Rochester -15°C, blauen Himmel und ein wenig Neuschnee über Nacht. Schon der Landeanflug auf Hannover sah eher nach Sommer aus: grün - dazu dann diesig und 10°C. 

Aber das Beisammensein mit Freunden und Familie ist es wert! (Und ich freu mich besonders schon auf morgen, irgendwie ...)

Unser Flieger wartet am Gate ... bereit für den Transatlantikflug.

Und dann gibt es ja die kleinen Annehmlichkeiten wie die fancy iPad lounge vorm Abflug am Flughafen MSP ...


Ja, die Nutzung ist tatsächlich kostenfrei ... Nur ab und zu muss man ein Werbebanner wegklicken.



Auch die kleinen Unannehmlichkeiten, die die nur etwas mehr als eine Woche Europa mit sich bringt (Neujahr kurz nach 12:05 Uhr geht der Flieger zurück), sind es dennoch wert.

Besonders genannt sei dabei die sturminduzierte verspätete Ankunft an Heiligabend. Das Sturmtief "Dirk" (schämt euch, Dirks dieser Welt! :P ) über Amsterdam hatte schon für eine sehr aufregende, einer Achterbahn ähnlichen Landung dort gesorgt. Erst sehr kurz vor der Landung hatte es den Frühstückssnack gegeben - und der machte sich angesichts der Turbulenzen bei einigen wieder bemerkbar ... :/Und dann saßen wir erst einmal auf dem Flughafen Schiphol fest - unsere geplante Abflugszeit verging, der Flug war zunächst um eine Stunde, dann unbestimmt verspätet. Statt um halb neun hob der kleine Cityhopper dann erst gegen 12 nach Hannover ab.


Auch in Hannover war die Ankunft wieder recht turbulent. Hinter uns im spärlich besetzten Flugzeug saßen zwei "Quatscher", die schon am Gate lautstark alles kommentierten, was so passierte - jaaa, der Nervfaktor war recht hoch. Zumindest taten sie dann so, als würde die Landung in Hannover ein Fußballspiel und kommentierten jedes Schaukeln und jedes Luftloch mit einem gewissen Hang zum Morbidem. Kurzum: Genau das, was man in einem solchen Moment braucht. Nachdem wir dann zum Gate rollten, schnallte sich der Flugbegleiter, der ganz hinten gesessen hatte, ab und kommentiere nun seinerseits die abgegebenen Kommentare der Quatscher:


Flugbegleiter zu den Quatschern: "Were you afraid?"
Quatscher: "Nooooooooooooo." (die Kommentare ließen das Gegenteil erahnen)
Flugbegleiter: "Well, I was." 
Ich: *nervöses Kichern*

Aber letztendlich mag ich Achterbahnfahrten lieber als Alex. Der war froh, dass sein Magen recht leer war ...

Die zweite Unannehmlichkeit eines so kurzen Trips betrifft nämlich nur ihn: Fighting the Jetlag. Bei unserer Ankunft im Norden Deutschlands waren wir etwa 24 Stunden wach, haben dann gegessen, Geschenke eingepackt (wir haben dazu gelernt, nachdem die schon eingepackten Geschenke im letzten Jahr vom Zoll noch einmal teilweise ausgepackt worden waren) und uns kurz hingelegt - 45 Minuten Powernap oder Nachmittagsschläfchen. Dann war eine Dusche sehr belebend, so belebend, dass wir um 22.30 Uhr noch die Christmette genießen konnten. Wir sind dann ganz normal schlafen gegangen, am nächsten Morgen gegen halb zehn hoch (um elf begann der Familienbrunch) und das war es dann für mich mit dem Jetlag. Alex hingegen wird immer noch nach etwa fünf Stunden Schlaf um sechs Uhr in der Früh wach und hängt dann den Tag über rum wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

Naja, nächsten Sommer bleiben wir länger, zumindest laut bisherigem Plan. Aber jetzt muss ich leider am 2. Januar wieder arbeiten. Zwei Tage frei zu nehmen und erst am Wochenende zu fliegen, hatten wir auch in Erwägung gezogen - aber die Flugpreise lagen gleich mal bei über 1000 Euro pro Person (hin und zurück) ...

Ich wünsche euch alles Gute für 2014 - ob ich euch nun noch persönlich sehe oder nicht. Einen guten Rutsch und prosit Neujahr!


Noch mehr Weihnachtsfeeling aus Minneapolis, dort waren wir am 14. Dezember.

 
Mall Of America - Autogrammstunde


Downtown Minneapolis. Auch hier gibt es Skywalks gegen die Kälte.

Ein, zwei Stunden später: Europäisch anmutende Deko auf den frisch verschneiten Straßen.



Sonntag, 19. Mai 2013

Severe weather watch



Es lag schon das ganze Wochenende in der Luft: Gewitterstimmung. Und nur fürs Protokoll – der Mai war hier bislang ein Wettermonat der Rekorde. Mehr als 30cm Neuschnee am 2. Mai und die neue Rekord verdächtige Höchsttemperatur von 97°F (36°C) am 14. Mai – und dazwischen liegen noch nicht einmal zwei Wochen. Kein Wunder also, dass das mal eskalieren musste.



Und seit dem frühen Nachmittag eskaliert das lustig vor sich hin. Platzregen, der so schnell und so unangekündigt kam, dass er durchs Fliegengitter im Schlafzimmer bis aufs Bett sprühte, ehe wir das Fenster schließen konnten. Dazwischen immer mal wieder die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm. Ich habe mal versucht, dass in Bildern festzuhalten, aber so richtig ist das nicht gelungen. Was zu sehen sein sollte: „Krasse Farben“. Zu grünes Gras, hellgrasgrüne Zweige, eine dunkle Wolkendecke und erstaunlicherweise einige Sonnenstrahlen, die dem ganzen nicht nur eine Sonnenuntergangs-, sondern auch ein bisschen Weltuntergangsstimmung geben. Zumindest in echt taten sie das.

Dunkle Wolkenmassen gegen ein bisschen Sonnenuntergang ...

Wenn das Gras zu grün wirkt ...

... und hinterm Balkon die Welt untergeht ...


Seit Einbruch der Dunkelheit pladdert das nun fleißig vor sich hin, ab und an auch mal Blitz und Donner, aber in etwa 5km Entfernung. Aus Internet und Lokalnachrichten wissen wir, dass dieses Unwetter in Oklahoma und Kansas auch einige Tornados mit sich brachte. In Iowa sind einige Highways schon überschwemmt. Hier ist noch alles in Ordnung, es gibt zwar eine Unwetterwarnung unterster Stufe, aber gefährlich werden morgen nur eventuelle Überschwemmungen. Das Lalülala, das von der nahe gelegenen Hauptstraße zu vernehmen ist, zeigt aber auch, dass die Feuerwehr gut zu tun hat …



Ach ja: Frohe Pfingsten! Wie andere Feiertage wird auch dieser hierzulande nicht sonderlich gefeiert. Dafür ist unser nächstes Wochenende dank „Memorial Day“ lang. Wir machen uns gemeinsam mit Autons auf einen Roadtrip gen Westen! Der erste richtige Tipp unseres Ziel gewinnt eine Postkarte von dort! ;)




Hoppala! Eben mussten Alex und ich uns mal mit großen Augen angucken – dieser Blitz hat unsere Wohnung hell erleuchtet und der nachfolgende Donner brauchte nicht einmal eine halbe Sekunde um die Wände ein wenig wackeln zu lassen. Das war nah!

Freitag, 10. Mai 2013

Rochester by bike



30cm Schnee schmolzen in Rekordzeit – und nun ist wirklich Frühling. Die nächsten fünf bis sechs Monate (seien wir lieber nicht so optimistisch) sollten schneefrei sein. Sechs Monate Winter sollten damit hoffentlich endgültig vorbei sein …



Ich habe gerade das Gefühl, mich damit zu wiederholen, aber egal. Diesmal sagt auch der langfristige Wetterbericht nichts mehr von Schnee – vielleicht noch einmal Nachtfrost, aber sonst dürfen Frühjahr und Sommer gerne kommen.



Auch würde ich mich jetzt wiederholen, wenn ich wieder einmal das Netz von Fahrradwegen preise. Also nur noch einmal für die Akten: Entgegen aller Vorurteile von US-Amerikanern, die auch 300m mit dem Auto fahren, hat gerade die „Med City“ auch zur Förderung eines gesunden Lebensstils sich in Sachen Radwegen nicht lumpen lassen. Wobei das Netz auch gerne von Joggern, (joggenden) Eltern mit Kinderwagen, Spaziergängern und Hundebesitzern genutzt wird. Von denen grüßen übrigens meist nur die Spaziergänger, die Jogger und Radfahrer sind zu ernsthaft mit ihrem Sport beschäftigt. Und wer offensichtlicher Freizeitradler = wie ich ohne Helm und gepolsterte Radlerbüx unterwegs ist, wird natürlich erst recht nicht ernst genommen. Aber egal.



Wenn ich dann auch ab und an noch anhalte, um Fotos zu machen, ist das mit dem Ernstnehmen noch einmal mehr gescheitert. Aber Ortsfremde sollen ja auch etwas von meinen Fahrradtouren haben. Zur groben Orientierung: Nördlich unseres Apartments liegt der Cascade Creek Trail, der sich nach Westen um den Cascade Lake schlängelt und östlich zunächst durch den Kutzky Park bis hin zum Silver Lake reicht.



Auf ging es mit dem Fahrrad – nach Osten zum Silver Lake. Die Fotos sind von Mittwoch, da bin ich zum Ende der Tour dann mit dem Regen um die Wette gefahren ...

Mündung des Cascade Creeks in den Zumbro River

Am Silver Lake - dem aufgestauten Zumbro River (östlich von Bild 1)

Blick auf die Innenstadt. Wer findet das Plummer Building?

Noch einmal: Parkplatz vor "skyline"


Und heute (Freitag) ging es dann bei wesentlich besserem Wetter zuerst nach downtown, dann aber noch westlich zum Cascade Lake.

Im Kutzky Park, Brücke über den gut gefüllen Cascade Creek (gestern ganztägig Regen)

von vorne nach hinten: Auffahrt auf den Hwy 52, Stadion der John Marshall High School, Assisi Heights (Hauptsitz der Franziskanerinnen)

Die Kongregation "Assisi Heights" liegt am höchsten Punkt der Stadt.

An einem der künstlichen Cascade Lakes.

Die grüne Fußgängerbrücke führt zu einem anderem bike path - dem "Douglas Trail".

links die Mayo Clinic downtown, mittig unser Apartmentkomplex, rechts St. Mary's

Und wieder einmal Assisi Heights, Fixpunkt für Norden und Westen der Stadt.



Und dann gibt es ja auch noch den Douglas Trail, den ich vor zwei Wochen schon einmal erwähnt habe. Der fährt sich übrigens so gut, dass wir ruckzuck in Pine Island wären – dem nächst größeren Ort nordwestlich von Rochester. 15 Meilen einfache Strecke, der Weg zum Beginn des Douglas Trails von uns aus nicht eingerechnet … Machen wir im Sommer bestimmt!